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Buddha-in-Business möchte vor allem eines: Dir eine Tür öffnen zu einem Nachdenk-Raum. Es lädt Dich ein … vielleicht mit einer Tasse Tee neben Dir … die Reflektionen auf Dich wirken zu lassen.
So kannst Du in die Lücke hineingehen zwischen dem, was momentan mit Dir los ist (und Dich vielleicht stresst) und all den unerreichten Idealen (die Dich vielleicht ebenfalls stressen).
Das kann Dich durchlässiger machen. Vielleicht geht dann in diesem Nachdenk-Raum noch eine weitere Tür auf: Die zum großen Unbekannten. Vielleicht entdeckst Du noch etwas anderes hinter all den Zielen, Motivationen, Erwartungen, Hoffnungen, Sehnsüchten, die Dich momentan umtreiben.
Etwas, das Dich durchatmen lässt und frei macht.
Und auf nicht gedachte Weise handlungsfähig.
Vielleicht.
Liegt an Dir.
Liegt an mir.
Denn ich mache in meinen Texten nichts anderes: Meinem und dem allgemeinen Ego-Chaos auf die Schliche kommen und auf andere Weise handlungsfähig werden.
Enjoy.
Dazu eine Mini-Mediation:
Stell Dir die Wirtschaft vor …
… was für ein Schauspiel! Sie ist die Hauptbühne unseres öffentlichen Handelns. Auf ihr spielen wir Tag für Tag unsere Rolle als Arbeitende, Investierende, Konsumenten, Dienstleistende, Führende, Folgende. Auf ihr verhandeln wir Tag für Tag den Wert unserer Waren … unserer … Leistungen … und meistens auch unseres Selbst …
Je tiefer Du Dich in dieses Schauspiel hineinversenkst, in seinen Sinn und Irrsinn, desto klarer erkennst Du, wie es um unsere aktuelle Wert-Schätzung bestellt ist: die Wert-Schätzung unseres Selbst, unserer Mitmenschen, unserer Mit-Lebewesen und des Planeten.
Ist für alle gut gesorgt? Führt unser wirtschaftliches Handeln in eine wünschenswerte Zukunft? Heilt es uns und andere und den Planeten?
Dreimal klares Nein.
Das liegt offenbar an einer falschen Wert-Schätzung. Darüber gälte es, innezuhalten, nachzudenken und auf neue Weise handlungsfähig zu werden.
Nun denkt „die Wirtschaft“ aber nicht nach. Sie wuchert einfach vor sich hin.
Ihre Akteure – wir alle – kommen mitten im Stress/Informations-Overkill/Überlebenskampf auch nicht zum Nachdenken. Wir wuchern einfach vor uns hin.
Was es braucht, wäre ein klarer Spiegel, um uns Selbst und unsere Umgebung betrachten und – ich wiederhole mich – auf neue Weise handlungsfähig zu werden.
Der Buddhismus
… ist dieser Spiegel. Das habe ich nach über drei Jahrzehnten AusübungDie Ausübung des Soka-Buddhismus besteht aus drei Disziplinen: Ausübung, Glaube und Studium. Sie greifen ineinander und verstärken sich in ihrer Wirksamkeit gegenseitig. Wer aus einer anderen Tradition kommt, kann die drei Disziplinen auch als universelle Dimensionen verstehen – regelmäßige Ausübung, Vertrauen More und Bücher-Veröffentlichen erfahren. Er ist keine Heilslehre in dem Sinne, dass er zu einem vollendeten Heil führt. Er ist keine Utopie in dem Sinne, dass er einen nicht-existierenden Sehnsuchtsort vorgibt. Er ist die noch wacklige Brücke zwischen dem, was unser Ego von uns will und dem, was wir noch sein könnten, wenn sich etwas anderes öffnete.
Etwas, das uns eine andere Wert-Schätzung lehrt.
Etwas, womit wir dem Drama auf der großen Wertschätzungs-Bühne – der Wirtschaft – eine andere Wendung geben könnten.
Auf dieser wackligen Brücke stehe ich und lächle Dir zu.
PS: Die Brücke wird umso stabiler, je mehr wir sie nutzen.